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    Wir decken auf: Die 5 größten Abnehm-Mythen (1/5)

    Überall, ob nun in Zeitschriften, Internet oder auch in Gesprächen mit Freunden und Bekannten, es kursieren immer noch viele angebliche Abnehmhilfen, wie einseitige Diäten, Tabletten, Drinks oder angeblich gewichtsreduzierende Geräte, die aber meist nicht den gewünschten Erfolg bringen.

    Denn was man sich in vielen Jahren angefuttert hat, verschwindet leider nicht innerhalb von kürzester Zeit und vor allem auch nicht, ohne ein wenig Zeit, Kraft sowie Willen aufzuwenden.

    Leider ist es immer noch ein Mythos, dass man ohne die entsprechende Willenskraft einfach abnehmen kann. Pillen, die versprechen, dass Du alles essen darfst, Geräte, die die Muskeln beanspruchen sollen, ohne dass man sich bewegt.

    Da muss doch der gesunde Menschenverstand schon aufhorchen und melden, so geht es nicht. Daher hier einmal ein paar Mythen, die auf keinen Fall beim dauerhaften Abnehmen helfen:

     

    Mythos: Hungern hilft

    Viele denken sich, „wenn ich hungere und vollständig auf Essen verzichte, dann nehme ich auch dauerhaft ab“.

    Das ist leider gar nicht so.

    Natürlich hast Du, wenn Du hungerst, in den ersten Tagen wahrscheinlich einen durchschlagenden Erfolg – allerdings auch nur auf der Waage. Und zwar in Form von ausgeschiedenem Wasser. Fett verlierst Du nur in einem ganz minimalem Anteil.

    Der Körper merkt schnell, dass er zu wenig Nahrung erhält und schaltet auf Sparflamme – auf den Notfallmodus. Der Notfallmodus bedeutet:

    • Muskeln, die nicht benötigt werden, werden als Energie herangezogen. Das bedeutet wiederum, dass Du den Energieverbrenner schlecht hin verbrennst. Bedeutet: Der Stoffwechsel fährt runter und durch die reduzierte Muskelmasse verbrennst Du immer weniger Energie.
    • Die Körperwärme wird in den „unwichtigen“ Körperbereichen reduziert: Kalte Hände, Füße, Arme, Beine. Der Bereich um das Herz herum ist dem Körper am wichtigsten. In den anderen Bereichen fährt er seine Einsparmaßnahmen.

    So geht der Schuss dann leider nach hinten los, denn nach einiger Zeit nimmt man nicht mehr ab, auch wenn man kaum oder gar nichts mehr an fester Nahrung zu sich nimmt.

    Und wenn man nach der Diät wieder normal isst, nimmt man aufgrund des reduzierten Stoffwechsels schneller wieder zu und wiegt ein paar Wochen nach dieser „Hungerdiät“ noch mehr als vor dem Start.

    Und noch schlimmer. Das Körperverhältnis: Wasser, Fett, Muskeln hat sich in der Regel dramatisch verschlechtert. Am Ende hat man vielleicht wieder das gleiche Gewicht auf der Waage, hat aber dennoch mehr Fett auf den Rippen.

    Der nächste Beitrag zeigt die Wahrheit über Lightprodukte.